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Ankunft

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt… usw. Vier Sonntage und dann je nach Kalenderjahr noch ein paar wenige Tage hinzu bis Weihnachten. Alle Jahre wieder. Klar und eindeutig geregelt. Jeder weiß um diesen Termin. Und der Advent soll dazu dienen uns darauf einzustimmen. Auch das wirst du höchstwahrscheinlich wissen: „Advent“ heißt „Ankunft“. Im Ursprung noch etwas ausführlicher „adventus Domini“ – lat. für „Ankunft des Herrn“. Auch wenn der Advent, und nicht zuletzt auch Weihnachten selbst, nur eine Erinnerung an geschichtlich längst vergangene Ereignisse sein kann, so sind wir dennoch erneut in einer Ankunftszeit.
Denn Jesus kommt wieder! ER hat die Vergangenheit überdauert, ER ist die Gegenwart, ER ist die Zukunft! Das 9. Kapitel des Prophetenbuches Daniel, gibt sehr genaue Auskünfte über den exakten Zeitpunkt von Jesu Leben und Leiden. Über seine verheißene zweite Ankunft hingegen sagt Jesus selbst: Doch Tag und Stunde von diesen Ereignissen weiß niemand, nicht einmal die Engel im Himmel oder der Sohn selbst; nur der Vater weiß es. (Mk. 13,32) Nur eines macht er klar:
Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. Und das ist doch klar: Wenn ein Hausherr wüsste, wann der Dieb in der Nacht kommt, würde er wach bleiben und nicht zulassen, dass in sein Haus eingebrochen wird. So solltet auch ihr immer bereit sein, denn der Menschensohn wird dann kommen, wenn ihr es gerade nicht erwartet. (Mt. 24,42-44) Ein kleiner Ausschnitt einer Rede Jesu in der er auch die Zeichen der letzten Zeit benennt und bildhaft als Wehen beschreibt. Wehen sind ebenfalls Boten einer bevorstehenden Ankunft bzw. Niederkunft. Lies einmal das Kapitel 24 im Matthäusevangelium und schalte danach die Nachrichten ein. Du wirst zahlreiche spannende Parallelen entdecken. Und hiermit meine ich ganz bewusst „spannend“, denn mit dem gewonnenen Blick auf die Ewigkeit sollte es uns keine Furcht einflößen, maximal Gottesfurcht!
Der Herr kommt also wieder, seine Ankunft naht und damit auch die vollkommene Erlösung! Wir erwarten also keinen Gott mehr in Kindsgestalt, keinen weiteren Todeskampf am Kreuz, kein zweites Weihnachten, kein zweites Ostern, sondern: Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. (Offenbarung 21,4).
Auf diese Ankunft freu ich mich! Gott beschenke dich mit selbiger Freude!