immer aktuell informiert:rss feed

Auf wen es ankommt?!

Vor einigen Tagen habe ich in der Bibel das Buch „Esther“ gelesen. Es ist beeindruckend, wie aus dem jüdischen Waisenmädchen Esther die Ehefrau des mächtigen persischen Königs Xerxes wird. Als durch die gekränkte Eitelkeit eines hohen Hofbeamten das Leben aller Juden im persischen Reich bedroht wird, wird Esther zur Retterin ihres Volkes. Es lohnt sich, mal den ganzen Zusammenhang zu lesen. Ein Vers hat mich länger beschäftigt. Kapitel 4, Vers 14: „Wenn du jetzt nichts unternimmst, wird von anderswoher Hilfe für die Juden kommen …“
Vielleicht bist du gerade deshalb Königin geworden, um die Juden aus dieser Bedrohung zu retten!“ Kommt es auf mich an? – Nein! Um mit seinen Plänen ans Ziel zu kommen, hat Gott selbst in aussichtslos erscheinenden Situationen Mittel und Möglichkeiten. Zu der Zeit von König Xerxes sollte ein unwiderrufbarer königlicher Erlass das Ende des jüdischen Volkes besiegeln. Die Juden im persischen Reich fasteten, klagten, weinten und trauerten. Und Gott lässt sein Volk nicht im Stich. Esther und ihr Pflegevater Mordechai können diesen Völkermord verhindern und die Juden retten. Aber erst musste Mordechai Esther daran erinnern, dass „Wenn du jetzt nichts unternimmst, wird von anderswoher Hilfe für die Juden kommen“. Kommt es auf mich an? – Ja! Weil Esther Königin ist, hat sie die Möglichkeit, sich für ihr Volk einzusetzen. Weil sie bereit ist, sich zu ihrem Volk zu bekennen, kann Gott für Rettung sorgen. Ein neuer Erlass ermöglicht es den Juden, ihren Feinden zuvor zu kommen. Esthers Entschluss zum Handeln verändert den Lauf der Geschichte. Mordechai gab Esther zu bedenken: „Vielleicht bist du gerade deshalb Königin geworden, um die Juden aus dieser Bedrohung zu retten!“ Wie ist es mit unserer Lebenssituation? Was hat Gott mit Dir und mir vor?

avatar
Letzte Artikel von Volkmar Kaupert (Alle anzeigen)